Kropf (Schilddrüsenunterfunktion): Brokkoli ist goitrogen. Wird er roh und in großen Mengen verzehrt, kann er die Jodaufnahme beeinträchtigen. Für gesunde Menschen, die ihn gekocht essen, ist dieses Risiko jedoch praktisch nicht vorhanden.
Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien: Da Brokkoli reich an Vitamin K ist, kann er das Blut verdicken und so die Wirkung von Medikamenten wie Warfarin (Coumadin) abschwächen. Patienten, die diese Medikamente einnehmen, müssen daher auf eine regelmäßige und kontrollierte Zufuhr achten.
Der „clevere“ Tipp von Ernährungswissenschaftlern
Um Brokkoli optimal zu nutzen und Verdauungsprobleme (wie Blähungen) zu vermeiden, empfehlen Ärzte folgenden Trick:
Dämpfen (1–3 Minuten): So bleibt das Enzym Myrosinase, das für die Bildung des wertvollen Sulforaphans benötigt wird, am besten erhalten. Zu langes Kochen zerstört viele seiner heilenden Eigenschaften.
Wahr oder übertrieben? Wenn Sie lesen: „Ärzte beweisen, dass es … verursacht“, beziehen sich die meisten auf langfristige Vorteile oder leichte Nebenwirkungen bei bestimmten Patientengruppen. Brokkoli zählt weiterhin zu den gesundheitsförderndsten Lebensmitteln.
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