Hier haben wir einen klassischen Generationenkonflikt in der Küche. Ihre Schwiegermutter gehört wahrscheinlich zur Schule, die Brot als Geschenk Gottes betrachtet und es nicht wegwerfen möchte, während Sie es mit natürlicher Vorsicht angehen.
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und hängt vom Zustand des Brotes ab. Hier ist eine kurze Anleitung zur Entscheidungsfindung:
Wenn Ihre Schwiegermutter NICHT Recht hat (Wegwerfen Sie das Brot): Wenn Sie eines dieser Anzeichen sehen oder riechen, hilft Ihnen auch die größte Sparsamkeit nicht mehr:
Schimmel: Sobald Sie auch nur einen kleinen weißen oder grünen Punkt sehen, ist das Brot ungenießbar. Schimmel ist wie ein Baum in Backwaren – was man an der Oberfläche sieht, ist nur die Krone, aber die „Wurzeln“ (das Myzel) haben das ganze Brot bereits durchwachsen. Ihn abzuschneiden, hilft nicht.
Aceton- oder Hefegeruch: Riecht das Brot seltsam, laufen darin Prozesse ab, die Ihrem Magen schaden.
„Ausdünnung“: Ist die Krume klebrig und zieht sie sich beim Brechen wie ein Spinnennetz zusammen, ist das Brot von der sogenannten Brotkrankheit befallen. Auf keinen Fall essen!
Wann hat Ihre Schwiegermutter recht (Verwenden Sie das Brot)?
Wenn das Brot nur hart und trocken, aber sauber ist und gut riecht, wäre es wirklich schade, es wegzuwerfen. Altes Brot ist in der tschechischen Küche ein Rohstoff, kein Abfall.
Was kann man damit machen?
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz