Sollte man die braune Stelle einer Banane essen oder wegwerfen? Die Wissenschaft sagt dazu etwas.

Die kurze Antwort: Guten Appetit! In den meisten Fällen sind braune Stellen an Bananen völlig unbedenklich und sogar ein Zeichen für besondere Süße.

Wissenschaftlich betrachtet passiert bei der Bräunung Folgendes:

Warum wird die Banane braun?

Der Prozess nennt sich enzymatische Bräunung. Wenn eine Banane reift, produziert sie das Gas Ethylen. Dabei passiert zweierlei:

  1. Stärke wird zu Zucker: Enzyme (Amylasen) bauen die komplexe Stärke in einfache Zucker wie Fruktose und Glukose um. Je brauner die Banane, desto höher der Zuckergehalt.
  2. Zellwände brechen auf: Das Gewebe wird weicher. Wenn die Zellen beschädigt werden (durch Reife oder Druckstellen), reagieren Phenole mit Sauerstoff. Das Enzym Polyphenoloxidase sorgt dann für die braune Pigmentierung – ähnlich wie bei einem angeschnittenen Apfel.
Was die Wissenschaft dazu sagt

Es gibt einige interessante gesundheitliche Aspekte zu überreifen Bananen:

  • Leichtere Verdauung: Da die Stärke bereits in Zucker umgewandelt ist, sind braune Bananen für Menschen mit empfindlichem Magen oft leichter verdaulich.
  • Antioxidantien: Studien deuten darauf hin, dass der Gehalt an Antioxidantien in der Banane steigt, während sie reift und braune Punkte bekommt.
  • TNF-Faktor: Es gab japanische Studien (z. B. von der Teikyo University), die behaupteten, dass sehr reife Bananen einen Stoff namens Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) produzieren, der das Immunsystem stärkt. Diese Forschung ist jedoch unter Wissenschaftlern umstritten und sollte nicht als medizinisches “Wundermittel” missverstanden werden.

Wann man sie doch wegwerfen sollte

 

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz

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