Haben Sie schon einmal ein hartgekochtes Ei aufgeschnitten und einen gräulich-grünen Ring um das Eigelb entdeckt? Dieses häufige Phänomen kann jedoch Zweifel an der Frische oder Unbedenklichkeit des Eis aufkommen lassen. Obwohl der Ring unappetitlich aussieht, entsteht er durch eine einfache, harmlose chemische Reaktion.
Die Wissenschaft hinter dem Ring:
Die charakteristische Farbe wird durch eine Verbindung namens Eisensulfid verursacht. Das Eigelb enthält Eisen, das Eiweiß (Albumin) hingegen Schwefelwasserstoff. Beim Kochen reagieren diese beiden Elemente miteinander. Wird ein Ei über einen längeren Zeitraum gekocht, führt die intensive Hitze dazu, dass diese Verbindungen an der Oberfläche des Eigelbs reagieren und das Eisensulfid bilden, das den typischen grünen Ring verursacht.
So vermeiden Sie den grünen Ring:
Um den grünen Ring zu vermeiden, sollten Sie die Eier nicht zu lange kochen. Für perfekt hartgekochte Eier gehen Sie folgendermaßen vor:
Legen Sie die Eier in einer einzigen Schicht in einen Topf und bedecken Sie sie mit mindestens 2,5 cm kaltem Wasser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen.
Schalten Sie den Herd sofort aus, decken Sie den Topf ab und lassen Sie die Eier 12–15 Minuten im heißen Wasser ziehen.
Nach Ablauf der Zeit geben Sie die Eier in eine Schüssel mit Eiswasser oder schrecken sie unter kaltem Wasser ab, um den Garprozess zu stoppen.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz
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